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Prophylaxe

Prophylaxe

Wir erheben an uns selbst den Anspruch, eine prophylaktisch orientierte Praxis zu sein. Es ist unbestritten: Sorgfältige Pflege kann Zähne bis ins hohe Alter gesund und schön erhalten. Ist ein Zahn einmal geschädigt, kann er zwar repariert oder durch künstliche Materialien ersetzt werden, aber er wird nie mehr richtig gesund.

Wir arbeiten Hand in Hand mit unserer Prophylaxeassistentin eine zahnmedizinische Assistentin mit einer speziellen Fortbildung. Sie ist u.a. für die Entfernung von Plaque und Zahnstein zuständig. Sind alle Beläge entfernt, folgt die Politur der Zähne, um raue Stellen – ein Nistplatz für Bakterien – zu glätten. Anschließend werden die gereinigten Zahnflächen
mit einem Fluoridlack versiegelt, um sie gegen Angriffe von außen (Bakterien, Säuren etc.) besser zu schützen. Darüber hinaus klärt die Prophylaxeassistentin über Krankheitsursachen und deren Vermeidung auf: Die richtige Zahnbürste und Zahnpasta werden ausgesucht, Putztechniken am Modell demonstriert und geübt, die Umstellung auf eine zahngesunde Ernährung besprochen.

Leider übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Prophylaxe nicht. Fragen Sie uns zu den Kosten einer solchen Behandlung.


Zahnhygiene wirksam gegen Atherosklerose

Forscher aus Mailand haben in einer Pilotstudie Anzeichen dafür festgestellt, dass regelmäßige und gründliche Zahnpflege und Zahnsteinentfernung Atherosklerose nicht nur verringern, sondern das Krankheitsbild sogar verbessern können.

Wird einem Zahnfleischschwund durch eine regelmäßige und gründliche Zahnpflege und Zahnsteinentfernung entgegengewirkt, so reduziert dies die dopplersonografisch bestimmte Intima-Media-Dicke der Karotis sowie die Konzentration von Entzündungsmarkern im Blut bereits sechs Monate nach Beginn der Behandlung.

Diesen erstaunlichen Befund haben italienische Forscher aus Mailand in einer Pilotstudie bei 35 ansonsten gesunden Probanden erhoben. Er sei die erste Evidenz dafür, dass durch eine so einfache Maßnahme eine Atherosklerose nicht nur gebremst, sondern sogar gebessert werden könnte, so die Forscher. Derzeit laufen Studien mit Patienten.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DCU), 03.01.2010